Höhlen von Postojna – 27 Kilometer Tropfsteinwunder in Slowenien

Höhlen von Postojna – 27 Kilometer Tropfsteinwunder in Slowenien

38 Millionen Besucher seit 1818, die einzige Höhlenbahn der Welt, der blinde Grottenolm und Burg Predjama im Fels: Die Postojna-Höhlen sind eine der eindrücklichsten Natursehenswürdigkeiten Europas – privat und in der Tiefe erlebt.

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Dauer

1 Tag (Ausflug)

Region

Postojna, Slowenien

Format

Private Chauffeur-Reise

Highlights

  • 27 km Höhlensystem – 5 km erschlossen, Schmalspurbahn durch beleuchtete Galerien
  • Grottenolm: der blinde, weisse Salamander – lebendes Fossil, bis 100 Jahre alt
  • Burg Predjama: Mittelalterburg in einer Felshöhle, 574 m Geheimgang
  • Geschichte seit 1818: Kaiser Franz I. war der erste Besucher
  • Karst-Landschaft: der Ursprung des weltweiten Begriffs "Karst"
  • Privatfahrt ab Wien, Salzburg, Graz oder Ljubljana

Erlebnisbeschreibung

Geographie: Der Karst und seine Unterwelt

Postojna liegt im Karstgebiet Westsloweniens, 50 Kilometer südwestlich von Ljubljana und 100 Kilometer nördlich von Triest. Der Begriff "Karst" – bezeichnet heute weltweit eine ganz bestimmte Landschaftsform – stammt aus dieser Region: Das slowenische Wort "kras" (Steinland) wurde international zur Fachbezeichnung für Kalksteinlandschaften mit unterirdischen Höhlensystemen, Dolinen und versinkenden Flüssen.

Die Piuka (Pivka), ein Fluss, der oberirdisch in ein Becken fliesst und dann als Untergrundsfluss weiterliesst, hat in Jahrmillionen das Höhlensystem von Postojna ausgewaschen: 27 Kilometer Stollen, Galerien und Säle, von denen 5 Kilometer für Besucher erschlossen sind.

Geschichte der Entdeckung

Teile des Postojna-Höhlensystems waren schon im Mittelalter bekannt; lokale Bewohner nutzten die Eingangsbereiche. Die grosse Entdeckung erfolgte 1818, als der Postbeamte Luka Čeč bei der Vorbereitung eines Kaiserbesuchs tiefer in die Höhle vordrang als je zuvor und das grosse Innere entdeckte. Bereits 1823 – fünf Jahre nach der Entdeckung – wurden erste Führungen angeboten. Kaiser Franz I. von Österreich war 1819 der erste prominente Besucher.

Seit über 200 Jahren kommen Besucher; insgesamt rund 38 Millionen Menschen. Während des Zweiten Weltkriegs nutzten die deutschen Besatzer die Höhle als Treibstofflager – ein Brand 1944 zerstörte einen Teil der Ausstattung. Der weitaus grösste Teil der Formationen blieb unversehrt.

Die Höhle: Tropfsteine, Schmalspurbahn und Olm

Der Besuch der Postojna-Höhle beginnt mit einer ungewöhnlichen Attraktion: einer 3,7 Kilometer langen Fahrt mit der Schmalspurbahn durch die beleuchteten Tunnels – das einzige Höhlenbahnsystem der Welt, das regulären Besucherbetrieb hat. Dann folgt ein Rundgang durch die "Konzerthalle" (grosse genug für 10.000 Menschen), die "Russische Brücke" (von Kriegsgefangenen im Ersten Weltkrieg gebaut) und den "Brilliant" – eine 45 Meter hohe Tropfsteinsäule, die als grösste ihrer Art in Europa gilt.

Die Postojna-Höhle ist auch Heimat des Grottenolms (Proteus anguinus) – eines blinden, weissen Salamanders, der ausschliesslich in unterirdischen Gewässern des Dinarischen Karsts lebt. Das Tier gilt als lebendes Fossil und kann über 100 Jahre alt werden. Im Vivarium der Höhle sind Exemplare zu sehen.

Burg Predjama: Mittelalter im Fels

Neun Kilometer nordwestlich von Postojna liegt Burg Predjama – eine der aussergewöhnlichsten Burganlagen Europas. Sie wurde buchstäblich in eine Felshöhle hineingebaut: Die Burg selbst ist nur ein Teil der Anlage; dahinter verbirgt sich ein 574 Meter tiefes Höhlensystem, das als Geheimgang diente. Eramo di Lupo Lamberg, ein Raubritter des 15. Jahrhunderts, hielt hier einer jahrelangen Belagerung stand, weil er über den Geheimgang versorgt werden konnte – bis er 1484 durch Verrat fiel.

Impressionen

Höhlenbahn in den Postojna-Höhlen Slowenien
Bergbahn im Karstgebiet Slowenien
Eingang der Postojnska Jama Höhle

Ihr Erlebnis

  • Private Fahrt im Luxusfahrzeug
  • Persönlicher Fahrer & Reisebegleiter
  • Handverlesene Luxushotels
  • Flexible Anpassung der Route

Warum diese Reise?

Postojna liegt nur drei Stunden von Wien und zwei Stunden von Salzburg entfernt – und wird dennoch selten als Ausflugsziel eingeplant. Wer einmal in diesen Höhlen war, versteht, warum Millionen Menschen jährlich aus aller Welt anreisen. Wir machen daraus keine Busreise, sondern ein Erlebnis.

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